Monatsübung März 2026: Dachstuhlbrand mit Menschenrettung

Im März 2026 stand bei der Feuerwehr Zettling die erste Monatsübung des Jahres auf dem Programm. Organisiert und durchgeführt wurde die Übung von unserem neuen Zugskommandanten Alexander Meitz, der ein abwechslungsreiches und praxisnahes Szenario vorbereitet hatte.

Die Übungsannahme lautete: Dachstuhlbrand mit vermisster Person. Damit wurden mehrere wichtige Einsatzschwerpunkte miteinander kombiniert — von der Menschenrettung über den Atemschutzeinsatz bis hin zur Wasserversorgung und zum Objektschutz.

Realistische Übungsannahme: Dachstuhlbrand mit vermisster Person

Zu Beginn der Übung galt es, eine vermisste Person im Gefahrenbereich rasch aufzufinden und zu retten. Die Rettung erfolgte im Zuge einer Crashrettung, um die Person schnellstmöglich aus dem betroffenen Bereich zu bringen.

Gerade solche Szenarien zeigen, wie wichtig eingespielte Abläufe, klare Kommunikation und das Zusammenspiel aller eingesetzten Kräfte sind. Bei einer Lage wie einem Dachstuhlbrand zählt jede Minute. Umso wichtiger ist es, solche Einsätze regelmäßig und möglichst realitätsnah zu beüben.

Beübung der neuen Langzeitpressluftatmer

Ein besonderer Schwerpunkt der Monatsübung lag auf unseren neuen Langzeitpressluftatmern (LPA). Diese wurden in die Übung eingebunden, um die Handhabung und die Abläufe unter realistischen Bedingungen weiter zu festigen.

Die neuen LPA wurden im Hinblick auf mögliche Einsätze im Zusammenhang mit der ÖBB Koralm-Unterflurtrasse angeschafft. Gerade bei Tunnel- oder längeren Atemschutzeinsätzen ist eine intensive Ausbildung mit dieser Ausrüstung besonders wichtig. Deshalb ist es für uns entscheidend, die Geräte nicht nur theoretisch zu kennen, sondern sie auch regelmäßig praktisch zu beüben.

Für die eingesetzten Atemschutztrupps bedeutete das vor allem: sich mit Gewicht, Ausrüstung, Bewegungsabläufen und taktischem Vorgehen vertraut zu machen. Solche Übungen schaffen Routine und erhöhen die Sicherheit im Ernstfall.

Wasserversorgung und Objektschutz im Fokus

Neben der Menschenrettung und dem Atemschutzeinsatz wurde auch die Wasserversorgung über einen Bewässerungsbrunnen aufgebaut und beübt. Dabei konnten verschiedene Möglichkeiten der Wasserentnahme und Versorgung des Übungsobjekts praktisch umgesetzt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Objektschutz. Ziel war es, unterschiedliche Varianten zu trainieren, um gefährdete Bereiche eines Objekts vor einer Brandausbreitung zu schützen. Auch diese Maßnahmen sind in der Praxis oft entscheidend, um größere Schäden zu verhindern und ein Übergreifen der Flammen zu vermeiden.

Gerade das Zusammenspiel aus Löschangriff, gesicherter Wasserversorgung und gezieltem Objektschutz macht deutlich, wie vielfältig die Anforderungen an unsere Mannschaft im Einsatzfall sind.

Danke an alle Beteiligten

Ein herzliches Dankeschön gilt unserem neuen Zugskommandanten Alexander Meitz für die Organisation und Durchführung dieser gelungenen ersten Monatsübung 2026.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Kameradinnen und Kameraden, die an der Übung teilgenommen und mit vollem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben. Regelmäßige Aus- und Weiterbildung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit — denn nur durch konsequentes Üben können wir im Ernstfall rasch, sicher und professionell helfen.

Die Feuerwehr Zettling wird auch weiterhin großen Wert auf eine fundierte Ausbildung legen, um für die vielfältigen Herausforderungen im Einsatzgebiet bestens vorbereitet zu sein.