Am 06.04.2026 fand bei der Feuerwehr Zettling wieder unsere traditionelle Osterübung statt. Organisiert wurde die Übung vom Zug Süd unter der Leitung von Felix Geißler und seinem Team. Ziel war es, mehrere realitätsnahe Szenarien unter möglichst praxisnahen Bedingungen zu beüben und damit unsere Einsatzbereitschaft weiter zu stärken.
Gerade solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer laufenden Ausbildung. Sie fordern nicht nur das fachliche Können der Kameradinnen und Kameraden, sondern auch Teamarbeit, Kommunikation und ein sicheres, koordiniertes Arbeiten unter Zeitdruck. Die Osterübung ist dabei seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil unseres Übungskalenders und verbindet Tradition mit wertvoller Praxisausbildung.
Mehrere fordernde Szenarien praxisnah beübt
Im Rahmen der Osterübung wurden gleich mehrere Einsatzszenarien vorbereitet, die unterschiedliche Anforderungen an Mannschaft und Gerät stellten. So stand unter anderem eine Menschenrettung mittels Höhenrettung am Übungsplan. Im Bereich Menschenrettung und Absturzsicherung (MRAS) wurde das sichere Retten einer Person aus tiefen Lage beübt. Dabei kam es besonders auf sauberes Arbeiten, gute Absicherung und abgestimmte Abläufe an.
Ein weiteres Szenario stellte einen Verkehrsunfall mit verletzten Personen dar. Dabei wurden die Erkundung der Lage, die Sicherung der Unfallstelle, die Betreuung der verletzten Personen sowie die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte trainiert. Solche Übungsannahmen gehören zu den klassischen, aber besonders anspruchsvollen Einsatzlagen, da oft unter hohem Zeitdruck gearbeitet werden muss.
Menschenrettung und Atemschutzeinsatz als zentrale Übungsinhalte
Ein wichtiger Teil der Übung war außerdem das Herstellen einer Wasserversorgung aus einem Bewässerungsbrunnen. Auch dieser Bereich ist im Einsatzfall von großer Bedeutung, da eine funktionierende und rasch aufgebaute Löschwasserversorgung eine wesentliche Grundlage für eine wirksame Brandbekämpfung ist. Das Ansaugen, der Aufbau der Leitungen und das Zusammenspiel der Geräte konnten dabei gezielt trainiert werden.
Besonders herausfordernd war auch die Menschenrettung mittels Atemschutz von einem Dachboden mit Brandgefahr beziehungsweise Brand. Hier standen das Vorgehen unter Atemschutz, die Suche und Rettung einer Person sowie das sichere Arbeiten in einer potenziell verrauchten und gefährlichen Umgebung im Mittelpunkt. Gerade solche Szenarien zeigen, wie wichtig regelmäßige Ausbildung und eingespielte Abläufe für den Ernstfall sind.
Bewährte Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Lieboch
Wie schon seit mehreren Jahren war auch heuer wieder das Rote Kreuz, Ortsstelle Lieboch, Teil unserer Osterübung. Dass diese gemeinsame Übung inzwischen bereits zur Tradition geworden ist, freut uns ganz besonders. Denn im echten Einsatz ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst unerlässlich.
Durch das gemeinsame Üben können wichtige Schnittstellen gefestigt, Abläufe verbessert und das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Aufgaben weiter gestärkt werden. Genau diese organisationsübergreifende Zusammenarbeit macht Übungen wie diese besonders wertvoll und realitätsnah.
Danke an alle Beteiligten
Ein herzlicher Dank gilt dem Zug Süd, insbesondere Felix Geißler und seinem Team, für die Organisation, Vorbereitung und Durchführung dieser gelungenen Osterübung. Ebenso bedanken wir uns beim Roten Kreuz Lieboch für die kameradschaftliche und professionelle Zusammenarbeit.
Ein besonderer Dank gilt außerdem allen Übungsdarstellerinnen und Übungsdarstellern, die mit ihrem Einsatz wesentlich zum realistischen Ablauf der einzelnen Szenarien beigetragen haben. Gerade durch ihre Unterstützung konnten die angenommenen Lagen besonders praxisnah dargestellt und wichtige Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen trainiert werden.
Solche Übungen zeigen immer wieder, wie viel Engagement, Zeit und Ausbildung hinter einer schlagkräftigen Einsatzorganisation stehen. Die Osterübung 2026 war auch heuer wieder ein voller Erfolg und ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit unserer Bevölkerung.